Kinderwunsch in Deutschland

Letztes Jahr wurden laut dem statistischen Bundesamt in Deutschland 705.622 Kinder geboren. Vor 10 Jahren noch hatten wesentlich mehr Frauen einen Kinderwunsch: 769.603 Babies kamen zur Welt. Die Bundesrepublik hat die niedrigste Geburtenrate in ganz Europa.

Aber was genau ist der Grund für diesen stetigen Geburtenrückgang in Deutschland? Ist ein Kinderwunsch heute nicht mehr mit Karriere und Beruf zu vereinbaren, sind Frauen oder Männer weniger fruchtbar oder ist das alles ein politisches Problem? Viele jungen Paare haben einen Kinderwunsch, trauen sich aber nicht diesen grossen Schritt zu tun. Laut einer Allensbacher Studie vom Oktober 2004 zu den Motiven deutscher Kindermüdigkeit, haben viele Deutsche erst Ende 20 einen Kinderwunsch. Für viele heißt das aber aufgeschoben ist aufgehoben. Denn bereits Anfang 30 geht der Kinderwunsch signifikant zurück. In Deutschland bleiben gut 30 Prozent der Frauen kinderlos.

Um Einbussen in der persönlichen Freiheit, die mit einem Kinderwunsch einhergehen, so gering wie möglich zu halten, planen Paare ihr Glück sorgfältig.

Eine stabile Beziehung und eine gute finanzielle Absicherung sind die wichtisten Voraussetzungen um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. Laut der Studie sei es ausserdem wichtig, das traditionelle Nacheinander von Ausbildung, Beruf und Familienphase, sowie der Polarisierung zwischen Familie und Beruf aufzuweichen um jungen Paaren den Kinderwunsch näher zu bringen.



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